anonym
Einige Zeit ist vergangen, seit im Oktober 2025 die Autonomen Besetzungstage in Leipzig begannen. Wir haben uns Zeit gelassen, uns von den Aktionstagen zu erholen und bei den Besetzer*innen trudeln die ersten Vorladungen ein. Wir wollen nun mit etwas Abstand zur?ckblicken. Was ist eigentlich alles passiert, wie liefen die Aktionen und was k?nnen wir f?r die Zukunft daraus ziehen? In den folgenden Zeilen wollen wir chronologisch die Tage Revue passieren lassen und am Ende noch mal mit einem gr??eren Blickwinkel und selbstkritisch auf die gesamte Zeit schauen.?
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Ganz unten haben wir Texte verlinkt.
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In drei Wochen ist wieder AfD-Parteitag in Brandenburg. Diesmal findet der in der Uckerseehalle in Prenzlau (Uckermarck) statt. Am 14./15. M?rz treffen sich wohl mehr als 300 zum Mitgliederparteitag. Eingeladen wurde nach Prenzlau, auch weil es da 20222 und 2024 keine Proteste gegen die Parteitage gab. Zumindest der Landesvorstand soll an diesen beiden Tagen neu gew?hlt werden. Lasst uns die erfolgreichen Proteste gegen die regionalen Parteitage in Brandenburg/Havel, J?terbog und Neubrandenburg ankn?pfen. Keine Halle f?r Nazis!
Soligruppe Leipzig
Am Montagmorgen des 20. Prozesstages finden sich circa 12 solidarische Beobachter*innen vor dem OLG Dresden ein, daneben auch zwei Pressepersonen. Der Prozess beginnt mit einer Versp?tung von 45min, da sich die erste Zeugin aufgrund des winterlichen Wetters versp?tet.?
F?r den Tag sind drei Zeug*innen geladen, alle zum Tatkomplex Eisenach I, dem Angriff auf die Nazikneipe Bull?s Eye.?
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Rote Hilfe Bremen
Im Zusammenhang mit der Enttarnung des V-Mannes bei der Interventionistischen Linken Bremen hat es einen erneuten Anwerbeversuch gegeben, diesmal nicht durch den Verfassungsschutz, sondern durch den Bremer Staatsschutz.
Am Abend des 10. Februars kontaktierte ein Mitarbeiter telefonisch?eine Person, die bis vor vier Jahren in einer romantischen Beziehung mit dem nun enttarnten V-Mann lebte und forderte sie unter Aufbau von Druck zu einer Zusammenarbeit auf. Die betroffene Person hat richtig gehandelt, die Aufforderung nach Zusammenarbeit vehement verweigert, das Gespr?ch umgehend beendet und sich ratsuchend an die Rote Hilfe gewandt.
anonym
Der Prozess beginnt um 9:39 und endet ca. 14 Uhr fr?hzeitig. Es sind ca. 16 solidarische Menschen anwesend, wenig Presse und zwei Neonazis. Bei dem einen handelt es sich um Marvin Wolf, w?hrend der andere nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Aber es sich wahrscheinlich um Kevin Noeske handelte. Parlamentarische Beobachter*innen waren (zumindest sichtlich) keine vor Ort. Des Weiteren befinden sich im Zuschauer*innenraum rotierend immer ca. 4-5 Justizbeamt*innen. Die Nebenklage ist durch die Anw?lt*innen Schneidrs, Thomas, Wippert und Hammer vertreten.
anonym
Budapest2026
In the book Filterworld, Kyle Chayka uses a term of ?algorithmic homogenization? to describe how interior spaces across different cities, countries and continents start looking the same. Chayka shows that today looking at pictures and short videos of one?s home, one cannot know where this home is located. Chayka argues, because of the global homogenization of interiors. The creators are all chasing the same visual approval over social media; today to be acknowledged and appreciated, one?s home should have a set of elements that could be recognized by others, who probably would never step a foot in that home.
In our globalizing world similar processes take place with many phenomena, and radical left scene is not an exception. Standards and categories of estimating ?levels? of fascism, patriarchy or economic exploitation as well as the struggles against them often are not contextualized. Political work, in particular, is often imposed or imported without a hard work of contextualization. However, such work, by obtaining a certain ?language? or a recognizable style, has a better chance to be acknowledged by our foreign camaraderie. Following these strategies, the global movement may risk preferring practices and perspectives of more visible? read: bigger and more resourceful ? movements over more contextualized categories and practices.
Diversity in strategies and approaches which would be more rooted in historical and political contexts need to lie at the heart at internationalization.The authors of the zine hope that by writing down our reflections on the ?Free Maja? campaign from Budapest ? where the campaign has found itself after being organized in Germany by Maja?s family, friends, and comrades? we can contribute to the understanding of complications and challenges of carrying political fights across different places and contexts ? if without critically questioning the ground. We hope, therefore, this zine is a contribution to the discussion on what international solidarity looks and may look like in practice.
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anonym
An einem kalten und grauen Samstag im Februar parken wir am Stadtrand der mitteldeutschen Studentenstadt. Dem Aufruf der Jenaer Soligruppe folgend reisten wir an, um unsere Wut ?ber das Urteil gegen Maja auf die Stra?en zu tragen. Als wir gegen 14 Uhr den Holzmarkt erreichen, machte sich erste Entt?uschung breit. Weit weniger Menschen als erhofft sammelten sich auf dem Platz in der Innenstadt und lauschten bei leichtem Nieselregen den einleitenden Worten der Demoleitung. Deutlich mehr als 1000 Genoss*innen wurden es am Ende nicht, die unter st?ndiger Bedr?ngnis durch Z?ge der Th?ringer Bereitschaftspolizei durch Jena demonstrierten. Was vielleicht auch an der szene?bergreifend vergleichsweise schwachen Mobi liegen k?nnte, ist doch ein Armutszeugnis der antifaschistischen Bewegung angesichts des folgenreichsten Schauprozesses gegen Menschen aus unseren Reihen in der j?ngeren Vergangenheit. Doch das sollte nicht die letzte Entt?uschung des Tages bleiben.
Offenes Feministisches Treffen Karlsruhe
Wir haben heute der deutschen Bank einen Besuch abgestattet! Ein Video von der Aktion findet ihr hier:?
https://sendvid.com/djr3sk8k
anonym
Vergangene Nacht haben wir Thorge K?hler an seiner Privatadresse in der Moselstra?e 28 28199 Bremen einen Besuch abgestattet.
Interventionistische Linke (IL)
Mit Werbetafeln im Stra?enbild versucht die Bundeswehr, uns f?rs Morden zu gewinnen - doch da machen wir nicht mit. Wir werden die Wehrpflicht boykottieren und zwar von Anfang an.

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